Villavicencio - Zwergbuntbarsch - Apistogramma macmasteri

Villavicencio - Zwergbuntbarsch - Apistogramma macmasteri

Wissenschaftliche Bezeichnung: Apistogramma macmasteri


Bedingungen:

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ab 56 Liter
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24-27°C 
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ca. 6 cm
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pH-Wert: 6-7
GH: bis 10°dGH

 

Macmasteri MDer Villavicencio-Zwergbuntbarsch ist in Kolumbien und Venezuela (Südamerika) beheimatet. Er kommt dort in den Zuflüssen des Rio Meta und anderen stark verkrauteten Urwaldbächen vor (Orinoco-Gebiet). Das Männchen (rechtes Bild) kann eine Größe von bis zu 8cm erreichen, wobei das Weibchen (linkes Bild) nur auf ca. 6cm kommt. Ein weiteres Merkmal der Geschlechter ist das üppigere Farbenkleid des Männchens. Der A. macmasterie fühlt sich bei einem pH-Wert von 6-7, einer Gesamthärte bis zu 10°dGH und einer Temperatur zwischen 24-27°C merklich wohl. Dieser Zierfisch sollte ab einer Beckengröße von 56l, in einem stark bepflanzten Becken mit feinkörnigem Sandboden gehalten werden.

 

Des Weiteren sollte bei der Einrichtung auf Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen geachtet werden, da diese Art zu den Höhlenbrütern gehört. Ein Macmasteri-Männchen sollte optimaler Weise mit mindestens zwei Weibchen gepflegt werden. Wird allerdings ein von vorne herein harmonierendes Paar angeschafft, so ist auch die Paarhaltung möglich. In kleineren Becken kann dieser friedliche, in den mittleren Wasserschichten wohnender, Zwergbuntbarsch gut mit Salmlern und Panzerwelsen (Corydoras) vergesellschaftet werden. Eine Vergesellschaftung mit männlichen Artgenossen ist nur ab einem Beckenvolumen von 150l und mehr zu empfehlen, da er ein revierbildender Fisch ist. In kleineren Becken würde es sonst zu Revierkämpfen kommen.

 

Macmasteri WDie Zucht erscheint nicht sonderlich schwierig. Selbst in kleineren Artenbecken ist dies schon möglich. Das Weibchen sucht sich eine Bruthöhle und legt die Eier (bis zu 120 Stück) meist an der Höhlendecke ab. Die Eier werden danach sofort vom Männchen befruchtet und das Weibchen beginnt mit der intensiven Brutpflege. Das Macmasteri-Männchen kümmert sich in des um die Revierverteidigung (können in dieser Zeit etwas ruppig gegenüber Beifischen werden). Nach ca. 2 1/2 Tagen schlüpfen die Larven, welche binnen einer Woche unter Begleitung des Weibchens frei umher schwimmen. Die Jungfische können optimalst mit Artemia ernährt werden. Generell sollte mit Lebend- und Frostfutter gefüttert werden. Trockenfutter wird aber auch bereitwillig angenommen.